Schizophrenie

Die Schizophrenie wird in die Gruppe der Psychosen eingegliedert. Es handelt sich um Störungen im Fühlen, Denken und in der Wahrnehmung. Es kann auch zu einer Beeinträchtigung des Antriebs und des sozialen Verhaltens kommen. Demnach können als Symptome Wahnvorstellungen, Halluzinationen, Denkstörungen und Realitätsverlust auftreten. Fälschlicherweise wird Schizophrenie mit gespaltener Persönlichkeit gleichgesetzt. Doch die multiple Persönlichkeit gilt nicht als Zeichen für eine Schizophrenie. In jedem Lebensalter kann die Krankheit auftreten, doch liegt die erste akute Krankheitsphase in der Zeit zwischen dem 18. und 35. Lebensjahr. In der Regel erkranken Männer etwas früher als Frauen. Die Krankheit tritt weltweit auf. Sowohl in armen und reichen Ländern, als auch in unterschiedlichen Kulturen sind Menschen von Schizophrenie betroffen.

Welche Ursachen für das Auftreten einer Schizophrenie sind bekannt?

Schizophrenie
Schizophrenie

Bis heute sind die genauen Ursachen einer Schizophrenie nicht vollständig geklärt. Möglich ist es, dass Ereignisse im Leben, die besonders stressig waren, eine entscheidende Rolle spielen. Wissenschaftler vertreten die Annahme, dass unterschiedliche Faktoren, die zusammenwirken, an der Entstehung einer Schizophrenie beteiligt sind. Hierbei handelt es sich beispielsweise um Erbanlagen, Lebensereignisse, Drogenkonsum oder Veränderungen im Hirnstoffwechsel. Gene, demnach eine familiäre Veranlagung können neben anderen Faktoren Ursache für die Schizophrenie sein. Äußere Einflüsse, wie ständige Beziehungsprobleme, emotional belastende Erlebnisse oder Schwierigkeiten im sozialen Umfeld in Verbindung mit Leistungsversagen, können die Krankheit mit auslösen. Der Konsum von Marihuana, Kokain, Haschisch oder LSD können ebenfalls Schizophrenie mit verursachen. Bisher ist nicht geklärt, welche Veränderungen im Hirnstoffwechsel genau zur Erkrankung führen. Vermutet wird eine Ungleichheit der Aktivierung gewisser Hirnregionen. Hinzu kommt die Aktivität bestimmter Hirn-Botenstoffe, wie Dopamin oder auch Glutamat und Serotonin.

Welche Symptome sind typisch für eine Schizophrenie?

Symptome, welche auf Schizophrenie hinweisen können, sind Denkstörungen und Wahn. Die Denkabläufe verändern sich. Es kommt beispielsweise zu einem Stocken oder plötzlichen Abreißen der Gedankengänge. Ebenfalls gibt es Veränderungen in den Denkinhalten, indem Betroffene bestimmte Wahnvorstellungen konstruieren, die nicht mit der Realität in Verbindung stehen. Außenstehende können den Erkrankten nicht mittels logischer Argumente überzeugen, wie unschlüssig seine Gedanken sind. Einigen Erkrankten fällt es schwer, sich in andere Personen hineinzuversetzen. Ihnen gelingt beispielsweise die Deutung deren Mimik nicht. Als ein weiteres Symptom ist die sogenannte Ich-Störung bekannt. Ein an Schizophrenie Erkrankter empfindet teilweise seine eigenen Gedanken als fremd, als ob diese nicht zu ihm gehören. Halluzinationen, also Sinnestäuschungen, sind typisch für die akute psychotische Krankheitsphase. Möglich ist es, dass die Betroffenen Stimmen hören, die nicht vorhanden sind. Viele Betroffene leiden außerdem an Konzentrations- und Aufmerksamkeitsschwäche. Sie können sich schwerer auf das Lösen von Problemaufgaben oder auf mehrere Vorgänge gleichzeitig konzentrieren. Weitere Symptome können Antriebs- und Bewegungsstörungen sein. Viele Betroffene sind außerdem schnell reizbar oder misstrauisch und bestimmte Dinge werden für sie bedeutungslos, die ihnen früher viel Freude bereitet haben.

Welche Unterformen von Schizophrenie existieren?

Unterschieden wird zwischen der paranoid-halluzinatorischen, der hebephrenen und der katatonen Schizophrenie. Diese Formen können sich innerhalb des Krankheitsverlaufs allerdings abwechseln. Symptome der paranoid-halluzinatorischen Schizophrenie sind vor allem Wahn und Halluzinationen. Diese Form der Schizophrenie tritt am häufigsten auf. Betroffen sind meist Menschen über 25 Jahre. Die hebephrene Schizophrenie kann dagegen schon im Teenager-Alter beginnen. Diese ist vor allem durch Antriebs-, Denk- und Gefühlsstörungen gekennzeichnet. Die katatone Schizophrenie, die heutzutage seltener vorkommt, zeichnet sich hauptsächlich durch Bewegungsstörungen aus.

Wie kennzeichnet sich der Verlauf einer Schizophrenie?

Die erste Phase wird als Vorstadium oder auch Prodromalphase bezeichnet. Die Symptome, wie Ängste, Schlafstörungen, depressive Stimmung, abnehmende Belastbarkeit, Konzentrationsstörungen, sozialer Rückzug oder herabgesetzter Antrieb, sind in dieser Periode eher untypisch. Die Dauer des Vorstadiums beträgt in der Regel mehrere Jahre. Der Alltag ist in dieser Phase bereits stark beeinträchtigt. Da die Symptome eher untypisch für eine Schizophrenie sind, wird diese nicht therapiert, was sich ungünstig auf den Krankheitsverlauf auswirken kann. Es folgen die akuten psychotischen Episoden. Diese sind durch Wahnvorstellungen und Sinnestäuschungen gekennzeichnet. Wird die Schizophrenie behandelt, folgt anschließend eine Stabilisierungsphase. Diese mündet im besten Fall, wenn es keine weitere akute Krankheitsphase gibt, in die Phase der Remission (Erholung).

Wie erfolgt die Diagnose?

Wenn deutliche Symptome auf eine Schizophrenie hinweisen und der Hausarzt den Verdacht auf eine Psychose äußert, erfolgt eine Überweisung des Patienten zu einem Spezialisten, wie Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie. Auch psychologische Tests können durchgeführt werden. Für den Ausschluss körperlicher Ursachen können eine Computertomografie oder eine Magnetresonanztomografie zum Einsatz kommen.

Welche Therapiemöglichkeiten für Schizophrenie gibt es?

Wichtig ist es, die Schizophrenie möglichst früh zu erkennen, um die Aussicht auf einen positiven Krankheitsverlauf zu begünstigen. Eine Behandlung umfasst in der Regel Medikamente, wie Antipsychotika, Psychotherapie und Soziotherapie. Medikamente helfen vor allem bei der Bekämpfung von Wahn und Halluzinationen. Oft erfolgt die Therapie anfangs in einer psychiatrisch-psychotherapeutischen Klinik. Die Stabilisierungsphase ist gekennzeichnet von Psycho- und Soziotherapie, die häufig ambulant oder teilstationär erfolgen. Mithilfe dieser Verfahren erhalten die Betroffenen ein besseres Verständnis von der Krankheit und sie werden über mögliche Anzeichen für einen Rückfall aufgeklärt. Außerdem bekommen sie Hilfe bei der Wiedereingliederung in den Beruf und in das alltägliche Leben.

 

2.192 thoughts on “Schizophrenie

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